
Ludwig Forum
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Deutsch-Russischer Museumsdialog
In vielen deutschen Kultureinrichtungen, vornehmlich in Museen und Bibliotheken, befinden sich bis heute Kunst- und Kulturgüter, die nachweislich aus ehemals jüdischem Eigentum stammen oder von denen angenommen werden muss, dass sie diese Provenienz haben. Die besonderen Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs für Kunst- und Kulturgüter als Folgen der gezielten staatlichen Raubkunststrategie stehen in Zusammenhang mit den Begriffen „NS-Raubkunst“ und „entartete Kunst“. Themen, die nicht nur Museumsfachleute, sondern auch die Politik noch Jahrzehnte nach Kriegsende immer wieder beschäftigen.
Dr. Britta Kaiser-Schuster ist Dezernentin bei der Kulturstiftung der Länder und Projektleiterin Deutsch-Russischer Museumsdialog.
Im Rahmen der Ausstellung „Ostwärts“ / in Koopertion mit „Europäische Horizonte“