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Filippa Gojo Quartett
Gewinner des NEUEN DEUTSCHEN JAZZPREISES 2015
Es ist nicht leicht, sich einen warmen Sommerregen in Grönland vorzustellen. Oder Kümmel in der Sahnetorte. Farben in „Casablanca“. Freiheit in Nordkorea. Oder saftigenBasilikum im Death Valley. Alles davon wäre ungewöhnlich und käme völlig unerwartet.Manches wäre unorthodox, aber vielleicht gerade deshalb interessant. Nichts davon ist bisher dagewesen.
Die paradoxe Komposition von Elementen, die man nur aus unterschiedlichen Kontexten kennt, ist die herausragende Qualitat, die das Filippa Gojo Quartett ausmacht.
Ausschlaggebend ist hier natürlich der musikalische Zugang der in Köln lebenden Vorarlberger Frontfrau, der eine friedliche Grenzüberschreitung schon lange zum Markenzeichen geworden ist: „Singing out of the box“ ist das Motto ihres Schaffens und meint damit das Beschreiten neuer Wege, sowohl stimmlich als auch konzeptionell.
Bereits während des Jazzgesang-Studiums hat die Österreicherin den Blick über den Tellerrand gewagt und sich mit Solo-Performance und Improvisation abseits von traditionellen Formen beschäftigt. Das prägt natürlich auch die Musik des 2009 gegründeten Quartetts. Hier herrscht kein strenges Form- und Stildiktat, keine
Verpflichtung zu virtuoser Leistungsschau, aber auch keine publikumsignorante Bühnenanarchie, die unter dem Label Fusion vertrieben wird.
Für die Sängerin und ihre Musiker ist die oberste Maxime, das Publikum zu berühren, eigene starke Gefühle zu transportieren.
Mittlerweile hat sich das Quartett um Filippa Gojo, die 2014 außerdem den Jazzpreis der Stadt Köln erhielt, international einen Namen machen können.
Filippa Gojo – Gesang
Sebastian Scobel – Piano
David Andres – Kontrabass
Lukas Meile Percussion
Foto: Florian Zeeh