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SUMMARY:Vielleicht Esther
DESCRIPTION:„Der eigentliche Held meines Buches ist die deutsche Sprache\, die ich erst als Erwachsene zu lernen begonnen habe. Durch den Sprachwechsel entkomme ich der Identitat\, die mir die russische Sprache zuschreibt. Auf Deutsch bin ich nicht mehr von vornherein im Recht\, hier spreche ich weder in der Rolle des Siegers noch des Opfers (wozu mich meine osteuropaisch-judische Geschichte ohnehin zwingt). Es entsteht eine Art Stereo-Effekt. Historisch freigesprochen\, kann ich mich der Frage zuwenden\, wo wir heute als Menschen stehen – unabhangig davon\, wer unser Großvater war.“ \nGeboren 1970 in Kiew\, studierte Katja Petrowskaja Literaturwissenschaften in Tartu (Estland) und promovierte 1998 in Moskau. Seit 1999 lebt sie in Berlin. Sie ist Trägerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2013. 2014 erschien ihr preisgekröntes Debut Vielleicht Esther im Suhrkamp Verlag. \nEine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung “Ostwärts” in Zusammenarbeit mit “Europäische Horizonte”.
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