BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Kulturtermine der Stadt Aachen - ECPv6.16.2//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Kulturtermine der Stadt Aachen
X-ORIGINAL-URL:https://kulturkalender-aachen.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Kulturtermine der Stadt Aachen
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20140330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20141026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20150329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20151025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20160327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20161030T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20150705T200000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20150705T200000
DTSTAMP:20260516T163242
CREATED:20180616T020005Z
LAST-MODIFIED:20180713T023004Z
UID:7106-1436126400-1436126400@kulturkalender-aachen.de
SUMMARY:Wort trifft Musik: „Erinnerungen an Gershwin“
DESCRIPTION:American Dream\nErinnerungen an George Gershwin – den Musiker\, der seiner Zeit voraus war \nSzenische Rezitation: Katja Riemann\nKlavier und Idee: Sebastian Knauer\nText: Wolfgang Knauer \n	Washington am 28. August 1963: Wie Millionen Amerikaner\n	verfolgt George Gershwins Schwester Frances im Radio die Rede\,\n	die Martin Luther King auf der Massenkundgebung der\n	Bürgerrechtsbewegung vor dem Lincoln Memorial hält und die in\n	den berühmt gewordenen Worten „I have a dream“ gipfelt. Der\n	beschwörende Appell des Pfarrers aus Georgia\, endlich auch\n	seinen schwarzen Brüdern den gerechten Anteil am\n	amerikanischen Traum von Freiheit und Gleichheit zuzugestehen\,\n	lässt sie an die Geschichte ihrer eigenen Familie zurückdenken:\n	Ihre Eltern\, die  russischen Juden Moshe und Rosa Gershowitz\,\n	waren Ende des 19. Jahrhunderts nach Amerika ausgewandert\,\n	weil sie darauf vertrauten\, dass dort jeder unabhängig von\n	Herkunft\, Hautfarbe und Religion die Chance erhalten würde\,\n	durch harte Arbeit sein Glück zu machen. Für sie und vor allem für\n	ihren Sohn George sollte der amerikanische Traum auf beinahe\n	märchenhafte Weise in Erfüllung gehen. Auch im Sommer 1963 ist\n	der jung gestorbene Gershwin immer noch einer der populärsten\n	amerikanischen Komponisten\, dessen Songs und Musicals\n	ebenso allgegenwärtig sind wie seine Werke für den Konzertsaal\n	und seine Oper „Porgy and Bess“. \nUnter dem Eindruck von Martin Luther Kings Rede lässt Frances den kometengleichen Aufstieg ihres Bruders vom rauflustigen Straßenjungen von der New Yorker Eastside  zum gefeierten Broadway-Star Revue passieren und erinnert sich an seinen Siegeszug durch die europäischen Musikzentren London\, Paris und Wien\, der wenig später durch die Machtübernahme der Nazis in Deutschland und Hitlers Eroberungsfeldzüge jäh unterbrochen wurde.  \nDie vom Jazz beeinflusste Musik des Juden Gershwin galt im Nazi-Deutschland als „entartet“ und war verboten. Als 1943 im deutsch besetzten Kopenhagen „Porgy and Bess“\, von der Nazi-Propaganda als „Negeroper mit Urwaldgeschrei“ bezeichnet\,  als europäische Erstaufführung auf den Spielplan gesetzt wurde\, drohten die braunen Eroberer mit der Sprengung des Opernhauses.  \nErst nach dem Krieg gab es eine Gershwin-Renaissance in Europa\, sowohl für seine populären Songs und Musicalmelodien\, als auch die für den Konzertsaal  bestimmten Stücke wie die „Rhapsody in Blue“. Gleiches gilt für seine 1935 entstandene „Volksoper“ über die Lebenswelt der Schwarzen\, die auch bei vielen von der Rassendiskriminierung geprägten Amerikanern anfangs auf Unverständnis gestoßen war. Verübelt wurde Gershwin zudem\, dass er  auf einer Besetzung ausschließlich mit schwarzen Sängern bestand\, was beispielsweise für die New Yorker Metropolitan Opera nicht in Frage kam. Andere Häuser akzeptierten die Bedingung des Komponisten und ermöglichten so eine kleine Revolution: Zum ersten Mal wurden in amerikanischen Theatern die Rassenschranken nicht nur hinter den Kulissen aufgehoben\, sondern auch im Zuschauerraum. \nDie von Frances anhand authentischer Zeugnissen von Freunden und Weggefährten nacherzählte Lebensgeschichte des\nKomponisten wird musikalisch auf dem Instrument begleitet\, mit dem der Komponist seit seinem zehnten Lebensjahr geradezu verwachsen war\, dem Klavier. Zu hören sind u.a. sein „Songbook“\, die „Preludes“ und die Soloklavier-Fassung der „Rhapsody in Blue“.
URL:https://kulturkalender-aachen.de/event/wort-trifft-musik-erinnerungen-an-gershwin/
LOCATION:Ballsaal im Alten Kurhaus\, Komphausbadstr.19\, Aachen\, 52062\, Deutschland
CATEGORIES:Altes Kurhaus,Konzert,Lesung
GEO:50.7769202;6.0888132
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Ballsaal im Alten Kurhaus Komphausbadstr.19 Aachen 52062 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Komphausbadstr.19:geo:6.0888132,50.7769202
END:VEVENT
END:VCALENDAR